Die Schmetterlinge in Rothenbergen - 12. bis 18. Oktober 2015


Am Montag Morgen trafen wir uns endlich wieder und los ging unsere Reise in den "wilden Westen". Die EmK in Rothenbergen war unser Ziel. Wir freuten uns auf die Tage, die wir dort verbringen sollten. Nach einer angenehmen Reise kamen wir wohlbehalten an und wurden freundlich empfangen. Sofort annektierten wir die schöne und einladende methodistische Kirche in dem beschaulichen Örtchen. Und es dauerte keine 5 Minuten, da sang und musizierte es bereits an ganz verschiedenen Stellen. Am Abend holten uns dann die Leute aus der Gemeinde ab, die ihre Häuser und Herzen geöffnet haben für uns. Das ist für die Schmetterlinge immer spannend, in welches Quartier sie nun kommen werden. Ich vermute, für die Gastgeber ist es nicht weniger spannend. Wir jedenfalls freuen uns über den so entstehenden Kontakt zu den Menschen in den gastgebenden Gemeinden.
Jeder Tag begann mit einer Andacht und ein wenig Bewegung, um die Müdigkeit aus den Knochen und Köpfen zu schütteln. Und dann begann unsere tägliche Arbeit: Proben. Neben der vielen Probenzeit genossen wir in unserer Freizeit das herrliche Grundstück und labten uns an den Köstlichkeiten, die unsere Chormuttis uns zubereiteten.
Natürlich wurde nicht nur geprobt. An einem Abend findet immer unser Gruppenabend statt, wo wir miteinander spielen und ausgelassen feiern. Auch zu einigen Ausflügen nehmen wir uns Zeit - meist sind sie mit der Fahrt zu einem unserer Auftrittsorte kombiniert. Diesmal haben wir einen Platz aufgesucht, von dem man den Frankfurter Flughafen beobachten konnte. Und wir waren auf der Ronneburg und schlossen an deren Besichtigung eine ausgedehnte Wanderung an.
Gleich an vier Orten hatten wir diesmal unsere Auftritte: in der EmK in Friedrichsdorf, in der EmK in Brombach, im Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Gründau und zum Sonntagsgottesdienst in Rothenbergen. Überall begegneten uns aufgeschlossene Zuhörer, die gern auch mitgesungen, geklatscht oder sogar getrommelt haben.
Nach dem Gottesdienst in Rothenbergen steuerte unser Busfahrer Andreas den Bus wieder in Richtung heimatliche Gefilde. Ein paar Tränchen kullerten schon über die Wangen beim Abschied. Die Rothenbergener waren uns ans Herz gewachsen und wir ihnen. Herzlichen Dank, dass wir bei Euch sein durften. Danke für Eure Gastfreundschaft und Herzlichkeit! Gott segne Euch und Eure Gemeinden!
Ein großer Dank geht auch an Gott, der seine Hände über uns gehalten und uns vor Unfall und Krankheit bewahrt hat!