Die Schmetterlinge in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden


Donnerstag, 9.5.2002

Für Ortsunkundige war es gar nicht so leicht, das Ziel zu finden - den Sitz des Superintendenten des Dresdner Distrikts unserer Kirche. Dort wollten wir diesmal unser Domizil aufschlagen. Das Haus ist eine prächtige alte Villa unweit des Dresdner Stadtzentrums. Nachdem alle eingetroffen waren und uns das erste Kaffeetrinken gestärkt hatte, begrüßten wir die Neuen, die mit dabei waren. Einigen von ihnen fiel es ganz schön schwer, sich auf die Proben zu konzentrieren. Aber da werden sie sich wohl dran gewöhnen müssen ... Zwischendurch schaute auch unser Superintendent persönlich vorbei und begrüßte uns. Nach den Proben und einem leckeren Abendbrot ging es in die Quartiere - manche waren privat untergebracht, andere schliefen im Gästehaus unserer Kirche in Dresden-Bühlau.

Freitag, 10.5.2002

Der Vormittag war wie immer angefüllt mit Proben und Lernen. Am Nachmittag aber hatten wir die Qual der Wahl: einerseits konnten wir mit Harald in den Zoo gehen (der ganz in der Nähe war), eine Shoppingtour machen oder mit den Chormuttis die Frauenkirche besichtigen. Und das alles, weil der Besuch des Hygienemuseums geplatzt war. Am Abend wurde noch einmal geprobt bevor es dann wieder in die Quartiere ging.

Samstag, 11.5.2002

Nach einer kurzen Probe sind wir mit dem Zug nach Großenhain gefahren. Lutz und Helke fuhren mit ihren Autos dahin. Sie hatten den ganzen Krempel, den wir so brauchen (Essen und Trinken, Noten, Instrumente usw.), eingepackt. Nachdem wir in unserer Gemeinde in Großenhain freundlich begrüßt und köstlich bewirtet wurden, begaben wir uns auf das Gelände der Landesgartenschau, die zu dieser Zeit in Großenhain stattfand. Dafür hatten wir ein kleines Programm vorbereitet. Auf einer durch ein Zelt überdachten Bühne sollten wir singen. Leider hat es ziemlich geregnet, so dass zunächst gar nicht viele Leute zuhörten. Sie standen ja im Freien. Doch offenbar vertrieb unser Singen und unsere gute Laune die Wolken und die Sonne kam durch. So erreichten wir doch noch einige Leute mit unseren Liedern und Texten. Vielleicht haben sie ja etwas von dem, was wir gesungen und gelesen haben, mit in ihren Alltag genommen? Nach einem leckeren Abendbrot in der Großenhainer Gemeinde und der Rückreise mit dem Zug waren wir alle ganz schön platt und sind müde in unsere Betten gefallen.

Sonntag, 12.5.2002
Heute gestalteten wir in der Dresdner Zionskirche den Gottesdienst aus. Wir mussten schon ganz schön früh raus, um auch pünktlich da zu sein, die Stellprobe zu machen und ein paar Töne anzusingen. Wir erlebten einen schönen Gottesdienst und obwohl wir uns einige Patzer erlaubten freuten sich die Leute, uns zu hören. Wir bedankten uns bei unseren Gastgebern und verabschiedeten uns nach dem Gottesdienst mit vielen Umarmungen und Tränen. Doch etwas brachte die Tränen schnell zum Versiegen: Harald verkündete, dass wir für Herbst 2003 eine Einladung nach Pennsylvania erhalten haben! Wenn das wahr würde, das wäre ja toll!


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