Die Schmetterlinge in Dresden - 14. bis 17. Mai 2015


Am Himmelfahrtstag war es endlich wieder so weit - Schmetterlingszeit! Die Schmetterlinge flatterten diesmal in die schöne Stadt Dresden. Die Immanuelkirche in Dresden Cotta öffnete ihre Türen für uns. Um 09.00 Uhr trafen wir uns, um uns ein bisschen einzustimmen und dann im Gottesdienst ab 10 Uhr singen zu können. Nach dem Gottesdienst hatte die Gemeinde noch ein tolles gemeinsames Essen im Garten vorbereitet. Dankeschön für diese leckere Begrüßung! Nachdem wir uns gestärkt hatten, begrüßten wir die neuen Schmetterlinge und die Gastkinder unter uns und nahmen dann unsere Proben auf. Bis 20 Uhr hielten alle mehr oder weniger gut durch und dann ging es in die Quartiere. Die Gasteltern waren gekommen, um ihre Schmetterlinge in Empfang zu nehmen. Am nächsten Morgen kamen alle pünktlich zur Andacht wieder in die Kirche und keiner schien unglücklich zu sein über sein Quartier. Auch heute wurde viel geprobt und in den Pausen getobt. Für beides gibt es in der schönen Kirche und dem großen Grundstück beste Bedingungen. Am Abend feierten wir den "Abend der Gruppe", der immer vom Vorstand des Chores vorbereitet wird. Da ging es ganz schön laut zu (aber Risse in den Wänden konnten wir keine feststellen). Am Samstag probten wir zunächst auch. Es fand auch die zweite Prüfung der Neulinge und eine Klavierspielerkonferenz (bei der die Aufgaben - und d.h. die zu begleitenden Stücke - neu sortiert wurden) statt. Am Nachmittag machten wir uns dann auf, um mit der Straßenbahn in die Dresdner Zionskirche zu fahren, denn dort hatten wir heute einen Auftritt. Lutz nahm mit dem Auto alle Instrumente mit. Nachdem wir uns bei Tee und Kuchen noch einmal gestärkt hatten begann das übliche Prozedere: Aufstellung, einsingen, Lieder ansingen, uns einstellen auf den Raum, Instrumente stimmen, umziehen und (wichtig!): nun nicht mehr toben und schreien. Das Konzert war gut besucht und machte richtig Spaß. Die Leute wollten sogar einige Zugaben hören. Nach dem Konzert waren wir noch eingeladen, zusammen mit der Gemeinde und den Gästen zu essen - aber nicht irgendein Abendbrot, sondern es gab syrisches Essen! Hmmmmm ... lecker! Die Gasteltern holten die Schmetterlinge dann von der Kirche ab. Für viele scheint es eine relativ kurze Nacht gewesen zu sein, denn am Sonntag Morgen waren etliche Schmetterlinge erstens recht spät dran und zweitens ziemlich müde. Wie das nur kommt ... ? Wir gratulierten zuerst unserer Dagmar zu ihrem Geburtstag und sangen ihr ein Ständchen. Dann bereiteten wir uns auf den Gottesdienst vor, den wir mit der gastgebenden Gemeinde und vielen Gästen feiern wollten. Der Gemeindebezirk Reinsdorf (bei Zwickau) machte an diesem Tag eine Gemeindeausfahrt und so füllten schon früh recht viele Leute die Kirche, die dann zu Beginn des Gottesdienstes richtig voll war. Wir hatten viel Spaß beim Musizieren und das Gefühl, dass der Funke auch auf die Leute übergesprungen ist. Nach dem Gottesdienst flossen bei einigen Schmetterlingen die Tränen: erst in einem halben Jahr wieder Kinderchor ... Wohlbehalten sind alle wieder zu Hause gelandet. Ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber, die uns mit offenen Herzen und Türen empfangen haben! Und auch ein Dank an Gott, der uns in dieser Zeit behütet hat.