Die Schmetterlinge in Crottendorf (Erzgebirge)


Am 17.05. war es endlich wieder so weit. Die Schmetterlinge flogen aus allen Teilen Sachsens, aus Thüringen, Baden-Württemberg und aus Niedersachsen los und versammelten sich in Crottendorf, im Erzgebirge. Die dortige EmK-Gemeinde feierte gerade ihren Himmelfahrtsgottesdienst, als wir eintrafen. Natürlich ließen wir uns nicht lange bitten und "enterten" ihren Gottesdienst und grüßten die Gemeinde mit einigen Liedern.
Dann nahmen wir Besitz von der Kirche und begannen zu üben. Ein anstrengendes verlängertes Wochenende lag vor uns, angefüllt mit Proben im Gesamtchor, in Teilen des Chores, mit Instrumenten oder auch allein, mit Textlernen und und und. Natürlich wurde zwischendurch immer wieder viel erzählt - schließlich haben wir uns über ein halbes Jahr lang nicht gesehen! Und da sammelt sich viel an, was man dem anderen mitteilen muss! Aber Lutz hat uns immer wieder zur Konzentration gemahnt und schließlich wollen wir ja auch zu den Gottesdiensten ein ordentliches Programm abliefern!
Wir freuten uns, dass einige Gastkinder dabei waren, die mal Schmetterlingsluft schnuppern wollten. Einigen hat es so gut gefallen, dass sie sich gleich angemeldet haben bei Verona.
Ach ja, es gibt auch ein paar neue Schmetterlinge: Leah, Aljoscha und Johanna haben ihre zweite Prüfung bestanden und sind nun richtige Schmetterlinge, während Philipp und Annika ihre erste Prüfung bestanden haben und immerhin im Herbst wieder mit dabei sein können.
Unsere Chormuttis (Cornelia, Mandy und Dagmar) taten alles, dass es uns gut ging. Sie haben uns ganz leckeres Essen gekocht, für Hals- und Heimweh stets alles parat und sogar das Bügeleisen dabei, falls doch einmal (wider Erwarten ;-) natürlich) unser Chor-T-Shirt zerknittert sein sollte.
Ganz neu war für uns, dass Verona uns in kleinere Gruppen ("Familien") eingeteilt hatte, in denen wir unsere Andachten hatten, die aber auch zum gemeinsamen Gespräch oder Üben gedacht sind. Eine tolle Idee, uns hat es jedenfalls gut gefallen. So ist es auch für die "Neuen" oder die Gastkinder leichter, in den Chor hineinzufinden.
Am Freitag hatten wir unseren Gruppenabend, den wie immer der Chorvorstand vorbereitet hat. Lustige Spiele machten wir zusammen - die Pastorenfamilie und die anderen Hausbewohner haben sicherlich befürchtet, dass es ein Erdbeben oder Unwetter gibt, so laut waren wir ...
Wir freuten uns natürlich, dass im Laufe des Wochenendes viele ehemalige Schmetterlinge vorbeischauten oder auch ein bisschen mitsangen. So schnell vergisst man nicht, dass man einmal Schmetterling war!
Am Samstag fuhren wir miteinander nach Annaberg in die EmK, um dort einen ersten Gottesdienst zu gestalten. Im Mittelpunkt stand unser David-Musical. Leah und Eduard hatten die Sprecherrollen übernommen und auch die Band war gut drauf. Lutz hat zwar mal eine Wiederholung vergessen, aber es ging alles "unfallfrei" über die Bühne. Auch die anderen Lieder, auch die ganz neuen, liefen gut. Und die Gemeinde hatte uns ein leckeres Abendbrot zubereitet. So viel konnte man gar nicht essen, wie zur Auswahl war ... Am Abend schauten natürlich etliche von uns das Champions-League-Endspiel Bayern gegen Chelsea an. Schade Bayern ... 
Am Sonntag gestalteten wir den Gottesdienst in Crottendorf aus. Die Kirche war gut gefüllt und unsere Müdigkeit hielt sich in Grenzen! (Das will was heißen!) Wir gaben uns nochmal richtig Mühe und hatten viel Freude am Singen und Musizieren. Diese Freude sprang auch auf die Zuhörer über. Besonders lustig war die Kirchenmaus, die sich über den Lärm und die Krümel der letzten Tage beschwerte, und das Mitmachlied, bei dem Lutz aus der Gemeinde eine ganze Rhythmusgruppe zusammenstellte. Natürlich bedankten wir uns nochmal ganz herzlich bei unseren Gastgebern für das herzliche Willkommen, für einen Abend mit Pizza, für die schönen Quartiere und und und ... Nach einigen Zugaben lagen sich dann die Schmetterlinge, zum Teil mit Tränen in den Augen, in den Armen. Viele werden sich erst im Herbst wiedersehen. Naja, vielleicht zur Konferenz in Dresden?

Wir sind sehr dankbar, dass Gott seine Hände an diesem Wochenende über uns gehalten und uns gesegnet hat. Danke allen, die zum Gelingen der Tage beigetragen haben!