Die Schmetterlinge in Chemnitz


Bericht über das Himmelfahrtstreffen der Schmetterlinge in Chemnitz-Friedenskirche (Kaßbergstr. 30, 09112 Chemnitz)

Am Donnerstag (1.5.) war es endlich so weit! Die Schmetterlinge flatterten nach Chemnitz, um vier Tage miteinander zu singen und zu musizieren. Alle waren schon sehr gespannt auf das, was sie in diesen Tagen erwarten würde. Jessica, Judith und Klara und Jonas waren diesmal leider nicht mit dabei, sie hatten etwas anderes vor. Und unser Max war krank geworden und konnte so auch nicht dabei sein. Dafür begrüßten wir unsere Neuen, die Anfang des Jahres die Prüfung bestanden hatten: Joseph, Lukas, Neele, Jule, Mariana und Martha. Bevor es überhaupt losging, entdeckten wir vorn eine Riesenschüssel voll mit Süßigkeiten. Danke Ihr Chemnitzer für diesen Willkommensgruß! Sie haben uns aber gleich darauf hingewiesen: "Danach Zähneputzen nicht vergessen"! Nachdem Lutz alle begrüßt hat, ging es auch gleich los mit Üben. Wir wollten keine Zeit verlieren, denn schließlich hatten wir zwei Dinge vorzubereiten: den Gottesdienst am Sonntag und den Sendungsgottesdienst der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz in Schwarzenberg am 25.5. – und es fehlt uns ja der Samstag zum Üben, weil wir da viele Gäste erwarten zur Feier unseres Jubiläums. Also ran an den Speck! Lutz hat uns gleich ganz schön in die Mangel genommen: Textkontrolle, Registerproben usw. Einige Stellen haben wir bestimmt 20 Mal gesungen. Und als dann auch noch „Ich will den Herren loben“ schief ging, wurde es richtig ernst. Die Männer mussten die Pause nutzen, um ihre Stimme zu üben. Aber danach passte es! Es lohnt sich also doch! Zwischendurch durften wir uns natürlich stärken: die Chormuttis hatten wieder lecker gekocht und gebacken … Am Abend wurden noch die Quartiere eingeteilt. Auch da ging alles gut und jeder hat ein Bett gefunden. Danke Euch Chemnitzern für Eure Gastfreundschaft! Und übrigens: Heute hatte unser SIMON seinen 16.Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!

Am Freitag (2.5.) hielt uns Maria Dörffel (Praktikantin auf dem Gemeindebezirk Grünhain), die Lutz bei der Organisation unterstützte, die Andacht. Und dann ging es auch schon wieder los: Einsingübungen und Proben: Ganzer Chor, Mädchenchor, Jugendchor, Instrumente, Stellprobe usw. Ganz schön anstrengend, aber es macht ja auch viel Spaß. Lutz erzählt uns immer mal wieder einen Witz, doch meistens ist der schon uralt … der Witz (kicher). Heute haben wir auch unseren Vorstand neu gewählt: neben Benne, der noch als einziges Vorstandsmitglied übrig war, wurden gewählt: Lydia, Hummel, Almut, Simon und Johann W. Herzlichen Glückwunsch! Mittendrin versuchten sich Sarah, Franziska und Jule als Nachwuchsdirigentinnen - es war echt lustig anzusehen! Gegen Abend war der Riemen dann aber ganz schön runter (wie man im Erzgebirge sagt, wenn nichts mehr geht), aber Lutz hatte DIE Lösung: wir haben noch mal richtig abgerockt, einfach so aus Spaß. Da hat die ganze Kirche gewackelt und den Pastor hats bestimmt aus seinem Schreibtischstuhl gewippt ... Pünktlich kamen auch heute Abend die Quartiereltern und holten ihr Schützlinge ab. Ob die eindringlichen Mahnungen von Lutz, doch möglichst schnell ins Bett zu gehen, auch Gehör gefunden haben? Nun, wir fragen lieber nicht nach.
Auch heute hatten wir ein Geburtstagskind: Sophia N. feierte ihren 14.Ehrentag! Auch ihr gratulieren wir herzlich!

Der Samstag (3.5.) stand ganz im Zeichen des 40jährigen Jubiläums unseres Chores. Schon am frühen Morgen füllte sich die Kirche schnell mit ehemaligen Schmetterlingen. Nach einer Begrüßung durch ein Lied von uns (dem, was am Donnerstag nicht geklappt hatte), einer Andacht durch Maria und einer ergreifenden Rede von unserem Alt-Dirigenten Friedmar Walther begann das Programm des Tages:
10.00 Bericht über die aktuelle Arbeit des Chores (Homepage, Freude, Herausforderungen, Sorgen, Ideen, Fragen)
12.00 Mittagessen und anschließend Zeit für Gespräche (zu zweit oder in Gruppen)
15.00 Kaffeetrinken
16.00 Gemeinsames Singen (Üben von Liedern aus den Zeiten der verschiedenen Dirigenten, Wunschliedersingen)
18.30 Abendbrot
19.30 Abend der Begegnung (Bilder und Tondokumente aus der Geschichte, Lieder aus den Amtszeiten der verschiedenen Dirigenten, Grüße usw.)
Wer genaueres wissen möchte, der klicke einfach auf „Jubiläum 2008“, da steht ein längerer Bericht über diesen Tag!
Ziemlich erschöpft (und auch ziemlich spät) kamen wir dann in die Quartiere und fielen in unsere Betten. Es war ein schöner Tag. So viele Schmetterlinge auf einmal zu sehen und zu erleben, dass auch sie mit dieser Arbeit ganz eng verbunden waren und sind, das war einfach toll!

Am Sonntag (4.5.) mussten wir schon früh da sein: Bereits um 8.30 Uhr war das Ansingen angesetzt. Ganz pünktlich haben wirs zwar nicht geschafft, aber immerhin konnten wir uns ordentlich einsingen und einstimmen auf den Gottesdienst, der nun folgte. Die Friedenskirche war gut gefüllt. Auch einige Ehemalige waren noch da. Unser Singen und Musizieren ist uns ganz gut gelungen, meinen wir. Und Maria und Pastor Frank Eibisch haben eine tolle Dialogpredigt gehalten. Wir bedankten uns bei der Chemnitzer Gemeinde für ihre Gastfreundschaft. Ebenso dankten wir unseren Chormuttis und Maria und Lutz für ihren Einsatz in diesen Tagen. Nach dem Gottesdienst gab es noch zahlreiche Begegnungen und Gespräche bei Kaffee und Kuchen im Zelt. Und gegen Mittag machten sich dann alle auf den Heimweg. Seid behütet auf der Heimfahrt und in der nächsten Zeit!

Wir sind sehr dankbar für die erlebten Tage und freuen uns schon auf unser Wiedersehen, das gar nicht lange auf sich warten lässt: am 25.5. singen wir in Schwarzenberg St.Georgen zum Sendungsgottesdienst der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz. Beginn des Gottesdienstes ist 14.30 Uhr, das Ansingen beginnt um 12.45 Uhr. Seid also bitte so gegen 12.30 Uhr an der St.Georgenkirche! Das Ansingen dauert nur etwa 30 Minuten, das heißt, wir haben nicht viel Zeit zum Üben! Und: wir singen mit unseren neuen weißen T-Shirts! Kommt also bitte in Chorkleidung!