Die Schmetterlinge in Bockau (Erzgebirge) - 29. Mai bis 01. Juni 2014


Endlich! Endlich war es wieder so weit. Die Schmetterlinge konnten es kaum erwarten. Diesmal trafen wir uns im schönen Bockau, mitten im Westerzgebirge gelegen. Die dortige methodistische Gemeinde war gut vorbereitet und erwartete uns bereits. Im Nu füllte sich die frisch renovierte Kapelle mit Kinderstimmen, die schwatzten, lachten und sangen. Viele lagen sich bei der Begrüßung in den Armen. Schließlich hatten sie sich schon lange nicht gesehen!

Nach der offiziellen Begrüßung durch Verona und Lutz und der Begrüßung einiger Gastkinder begannen wir auch gleich mit dem Üben. Das Konzentrieren fiel noch ein bisschen schwer, wenn man gerade erst angekommen ist und sooo viel zu erzählen hat ...

Am Donnerstag und Freitag stand das Üben im Vordergrund - einige neue Lieder wurden einstudiert, die Instrumente probten, der Jugendchor ... Verona hatte für die Familiengruppen wieder ein paar interessante Andachten vorbereitet. Das ist immer sehr spannend.

Acht Kinder wollten ihre Aufnahmeprüfung machen und haben es auch geschafft! Herzlichen Glückwunsch!

Für den Samstag waren auch die ehemaligen Schmetterlinge eingeladen. Im Laufe des Nachmittags trudelten sie ein. Vor dem Abendbrot
 sangen die aktiven und die ehemaligen gemeinsam die Lieder, die noch im Gedächtnis waren. In der Zwischenzeit bereitete die Bockauer Gemeinde das Abendbrot vor. Lecker sah das aus. Lustig war: Lutz hatte gar nicht herausgefunden, dass der Besuch der Ehemaligen und das leckere Abendbrot mit ihm zusammen hingen. Alle hatten dichtgehalten und Lutz war völlig verblüfft, als er merkte, dass dieser Abend ihm galt: Er feierte heute sein 20jähriges Jubiläum als Dirigent der Schmetterlinge! Herzlichen Glückwunsch! Der Abend war voll von Überraschungen: Ehemalige Schmetterlinge waren zahlreich gekommen. Mit Maria, Helke und Harald waren ehemalige aus dem Organisationsteam gekommen. Es gab leckeres Essen und Trinken. Es waren Sketche zu sehen, Lieder zu singen, ein Film zu schauen, jede Menge Geschenke auszupacken und viele gute Wünsche zu hören. Lutz war ganz gerührt. Der Abend ging natürlich entsprechend lange.

Aber am nächsten Morgen hatten fleißige Hände die Kirche schon wieder aufgeräumt, sodass dort unser Abschlussgottesdienst stattfinden konnte. Viele waren gekommen, die Kapelle war gut gefüllt. Und die Schmetterlinge gaben ihr Bestes, um durch ihre Lieder auch der Gemeinde ein herzliches Dankeschön zu sagen. Aber auch wir gingen als Beschenkte nach Hause: Nicht nur, dass wir von der Gemeinde alle eine Rose bekommen haben, sondern wir sind Beschenkte durch diese wunderbare Gemeinschaft miteinander und durch die spürbare Nähe Gottes, die wir wieder in diesen Tagen erleben durften. Herzlichen Dank an alle, die dazu etwas beigetragen haben.